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100 Jahre Fatima
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Ein brennendes Anliegen unserer ist die Sorge um den Weltfrieden. Fast täglich erreichen uns Meldungen über Terror, Bomben, Entführungen und andere Grausamkeiten. Bereits vor 100 Jahren hat die Gottesmutter uns zum Gebet aufgefordert. Dies gilt heute wie damals. Besorgniserregend ist auch der Verfall der christlichen Werte um die Würde des Lebens und der Familie. Hier bietet uns die Gottesmutter Hilfe und Schutz.

Maria ist in Fatima nicht erschienen, damit es eine Sensation gibt, sondern als Magd des Herrn und unsere Mutter, um uns im Anblick der Not, auch der kommenden, auf den Weg zu Gott zu rufen.

Es war ein Sonntag, der 13. Mai 1917. Jacinta, Fancisco Marto und Lucia dos Santos weideten Schafe in der Nähe ihres Dorfes Fatima als ihnen, an einer Steineiche, eine weiß gekleidete Frau erschien – Die Gottesmutter Maria. Sie spricht mit den Hirtenkindern die gerade 7, 9 und 10 Jahre alt waren und fordert sie auf den Rosenkranz für den Frieden in der Welt zu beten. Sechs Monate lang erschien die Gottesmutter immer am 13. Tag des Monats. Sie übermittelte den Kindern Botschaften. Wir kennen diese als „Die Geheimnisse von Fatima“. Bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober 1917 erlebten zehntausende, Gläubige, Skeptiker, Spötter und Neugierige, ein bis heute wissenschaftlich nicht erklärbares Sonnenphänomen.

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Der kleine portugiesische, etwa 130 Kilometer nördlich von Lissabon gelegene, Ort Fatima wurde zu einem berühmten Wallfahrtsort. Auf Knien nähern sich die Pilger, bei jedem Wetter, egal ob alt ob jung, ob krank oder gesund dem Heiligen Ort und bitten um Vergebung.

Dem Anliegen der Gottesmutter – Das Rosenkranz Gebet – entsprechen auch wir in der Gemeinde Rudolfsheim und laden jeden Mittwoch um 18 Uhr 30 ein zum gemeinsamen Rosenkranzgebet.

(Leopold Mantler)