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Verfolgen Sie die Geschichte unserer Pfarrgemeinde von 1864 bis in die heutige Zeit.


Aus unserer Pfarrchronik und von persönlichen Erinnerungen berichtet Schwester Trude (Gertrude Mattes). Mit dem Tod von Schwester Trude wurden die Aufzeichnungen hier auf dieser Seite nicht mehr weitergeführt.

So begann es – Anfänge unserer Pfarre

Im Jahre 1864 wurde durch Vereinigung der Vororte Reindorf, Rustendorf und Braunhirschen die Gemeinde Rudolfsheim gegründet. Damit begann eine Zeit reger Bautätigkeit in unserem heutigen Pfarrgebiet. Ein wesentliches Motiv dafür war die im Dezember 1858 erfolgte Inbetriebnahme der Westbahn. Die Eisenbahner suchten Wohnungen in der Nähe des Bahnhofs, und auch viele Gewerbetreibende siedelten sich hier an, wo sie ihre Rohstoffe direkt von der Bahn holen konnten.

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1898 - der Bau ist vollendet

Nach fünf Jahren Bauzeit war der im neugotischen Stil errichtete dreischiffige Kirchenbau so weit fertiggestellt, dass man darin die ersten Gottesdienste feiern konnte. Der 76 m hohe Turm war weit über die Stadtgrenzen sichtbar, denn bedingt durch die Lage auf einer Anhöhe, ist seine Spitze in der Luftlinie um 6 m höher als die des Stephansdoms.

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Am 2. September 1913 wurde der neue Rudolfsheimer Zentralmarkt neben dem Wasserreservoir eröffnet, und der schon bestehende Lebensmitteldetailmarkt umgestaltet.

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Jahre des Schreckens

Mit dem Anschluss an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 brach das Terror des Hitler-Regimes über Österreich an. In dieser Zeit konnte die Kirche angesichts der ungeheuerlichen Verbrechen der Nationalsozialisten oft nicht mehr, als in einzelnen Fällen Not, Leid und Ungerechtigkeit lindern. Viele Verfolgte fanden in ihrem Glauben Trost, und ihre Hoffnung ließ in ihnen den Geist des Widerstands wachsen. – Am 26. August 1940 wurde auf unserem hochgelegenen Turm ein Beobachtungsposten der Polizei eingerichtet, um von hier aus durch Luftangriffe verursachte Brände schneller der Feuerwehr melden zu können. Im Juni 1940 wurden alle Metallreserven Wiens ablieferungspflichtig – die Rudolfsheimer Stahlglocken blieben verschont.

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Mit Wirkung vom 1. Jänner 1961 wurde Dr. Franz Gstaltmeyr  von Kardinal Dr. Franz König zum Lokalprovisor ernannt und am 11. März desselben Jahres vom Kardinal persönlich in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche zum Pfarrer ernannt.
Dr. Gstaltmeyr war in Rudolfsheim bereits gut bekannt und sehr beliebt -  hatte er doch von 1945 bis 1958 als Kaplan in unserer Pfarre gewirkt und in dieser Zeit besonders die Kinder- und Jugendarbeit als  Schwerpunkt gehabt.

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Die 75 Jahr-Feier

Zu den zahlreichen und vielfältigen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 1973 wurde in Rudolfsheim sogar mit einem eigenen Lautsprecherwagen eingeladen! Und die Teilnehmeranzahl konnte sich wirklich sehen lassen: An die 800 Personen kamen am 29. September zur Festveranstaltung ins Hotel Wimberger am Neubaugürtel. Der Apostolische Nuntius Dr. Rossi verlas ein Glückwunschtelegramm von Papst Paul VI., es folgten eine Darbietung des beliebten Volksschauspielers Heinz Conrads  und ein Festprolog der Dichterin Jolanthe Haßlwander, vorgetragen von Burgschauspieler Alfred Schneyder.

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80 Jahre Rudolfsheim

1978 feierten wir bereits das nächste Jubiläumsjahr. Erzbischof Dr. Franz Jachym zelebrierte den Festgottesdienst, und am gleichen Tag wurde an der Außenfront der Kirche jene  Tafel   enthüllt und von Erzbischof  Dr. Jachym gesegnet, die heute noch dort zu lesen ist.  Sie erinnert an Kardinal Josef Othmar Ritter von Rauscher, Wiener Erzbischof von 1853 – 1875, der einst durch seinen seelsorglichen Weitblick und seine persönliche finanzielle Hilfe den Bau der Rudolfsheimer Kirche ermöglichte.
Da die zur 75 Jahr-Feier gestaltete Ausstellung über die Pfarrgeschichte so großen Anklang gefunden hatte, wurde sie noch erweitert  und wieder gezeigt.  Weiters gab es eine feierliche Jugendmesse sowie eine Aufführung durch die Laienspielgruppe der Pfarre. Das geplante Volks- und Wiesenfest im Auer-Welsbach-Park musste wegen Schlechtwetters leider abgesagt werden.

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Die Neunziger Jahre

Im Jänner 1992 richtete die Caritas für das Projekt „Betreutes Wohnen“ ein Büro in unserem Pfarrhof ein.  Als erster Vorbote der kommenden Innenrenovierung wurde der Herz Jesu – Altar renoviert. Im Juni 1992  nahm unsere Pfarre die ersten 13 bosnischen Flüchtlinge auf, die den schrecklichen Ereignissen  im zerfallenden Jugoslawien entkommen waren.  Bis 1997 wurden insgesamt 27 Bosnier im Pfarrhof untergebracht und versorgt. Von 1991 bis 1995  betreute die Pfarre außerdem eine 11-köpfige kurdische Familie in einer Wohnung in der Märzstraße.

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100 Jahre Pfarre Ruolfsheim

Das Arbeitsjahr 1998/1999 war einerseits geprägt vom Pastoralbesuch Papst Johannes Paul II in Österreich und andererseits vom 100-Jahr Jubiläum unserer Pfarre. Bei der großen Feier am Heldenplatz wurden drei Österreicher selig gesprochen: Sr. Restituta Kafka, Prämonstratenserpater Jakob Kern und Pater Anton Maria Schwarz, der Gründer der Kalasantinier. Viele Rudolfsheimer waren anwesend. Auf die 100-Jahr Feier unserer Pfarre haben wir durch eine Festschrift eingestimmt. Alle größeren pfarrlichen  Veranstaltungen standen mit dem Jubiläum in Zusammenhang.

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